Ein zweites Gesicht
Dienstag, 17. April 2012
Sterilium
Dienstag, 17. April 2012, 17:44
Sonntag abend musste ich wieder kurzfristig ins Krankenhaus, es hatte nach der OP am Donnerstag noch unerwartete Komplikationen gegeben. Jetzt bin ich aber wieder zuhause und sehr erschöpft, weil ich wenig geschlafen hab. Morgen darf ich dann wieder zur Schule und ich muss an dieser Stelle ehrlich sagen, dass ich froh bin, das zu können. Das ganze hätte auch anders ausgehen können.
Ich hoffe, die Schule hilft mir, diese Leere in meinem Kopf ein wenig beiseite zu schaffen, weil ich momentan einfach irgendwas zu tun brauche.
In den Ferien war ich viel unterwegs, ich glaube, mein Kopf braucht erstmal Nahrung. Und Kaffee. Das fehlte mir jetzt noch. Ich koche mir eben einen und werde meinen Entzug stillen ;)

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Dienstag, 28. Februar 2012
in den Stern gemeißelt
Dienstag, 28. Februar 2012, 19:53
Ich hab Lust, was zu schreiben, aber ich hab kein Thema. Ist aber auch nicht schlimm, passiert mir ständig.
Gerade hab ich einen Überforderungsanfall erlitten, als ich mir meine Klausurtermine angesehen habe. Ich möchte ganz schnell hier weg und irgendwo hin auswandern, wo es keine Sau interessieren wird, wie ich mich durch die Schule gequält hab.
Da ist ein Abgrund, ich weiß es. So viel Stress und Erwartungshaltung kann ich nicht ertragen, ich bin verbraucht.
Dabei könnte es ausnahmsweise mal nahezu gut laufen: Ich werde bald einen Führerschein haben, bin letztens erfolgreich mit meiner Gitarre aufgetreten, ich verdiene weiterhin mein kleines Geld und werde sogar geliebt.
Aber trotz alledem weiß ich nicht, warum ich jetzt noch einen Grund finde, unzufrieden zu sein.
Vielleicht, weil ich endlich mal selbstständig leben will und von den ganzen Vorschriften um mich herum weg kommen will.
Doch selbst wenn ich morgen so frei sein würde, wie ich es wünschte, so wär ich ja doch allein.
Weil ich meinen Plänen alleine werde folgen müssen.
Und da ist es wieder- mein Thema: Zukunft. Ziemlich nervig, weil ich sehr oft darüber nachdenken muss.
Wenn Zukunft nur mal ohne Zweifel gehen könnte. Aber wenn ich glauben würde, alles wird okay sein, dann müsste ich jetzt nicht wieder darüber lamentieren.

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