Ein zweites Gesicht
Freitag, 1. Juni 2012
Menschen contra Frieden
Freitag, 1. Juni 2012, 21:14
In einem Milliardenwald ist immer noch jeder einzelne auf seine Art individuell. Mit seinen Träumen, Hoffnungen und Zielen wandert jeder durchs Leben und erwartet den Zeitpunkt dessen Erfüllung; die Ära des wunschlosen Glücks.
Gibt es das?
Wir wollen immer mehr und testen dabei die Grenzen der Möglichkeit aus. Im Geiste wollen wir alles, im Wort erwas weniger, weil man die Menschensehnsucht nach Macht und Ruhm mit Sprache nicht ausdrücken kann. Auch, wer nach außen den Friedensstifter proklamiert, ist ein gnadenloser Egoist.
Das ist unsere Natur und wir können nichts daran ändern. Es gibt viele, die ihren Egoismus und ihren radikalen Wunsch nach Herrschen praktizieren wollen. Diese Menschen gibt es genauso oft wie Stunden an jedem Tag. Der Mensch selbst hat den Frieden nicht erfunden, ich glaube, dieses Prinzip ist eher ein Notausgang aus der Ausrottung menschlichen Daseins.
Was wäre, wenn jeder Mensch seine natürliche Brutalität einsehen und- schlimmer noch- offen ausüben würde?
Das Ergebnis wäre ein Massenmord von sehr kurzer Dauer. Aber, warum wird Frieden gestiftet, wenn sich dies dem natürlichen menschlichen Machtanspruch widersetzt?

Am bisherigen Scheitern des Weltfriedens ist jedenfalls nicht die Welt schuld. Der Mensch ist die Barriere, den er ist und bleibt grausam und egoistisch.

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