Ein zweites Gesicht
Freitag, 13. April 2012
auch
Freitag, 13. April 2012, 19:40
Neues Ärzte-Album. VÖ heute. Pünktlich zu meiner Krankenhausentlassung.
Alle Videos sind gleich auf youtube online, das gefällt mir doch sehr, dass man mit der Zeit geht.
An dieser Stelle muss ich auch gleich bekunden, dass ich ein Riesen-Riesen-Fan der Band bin. Werde mir daher die CD in kürzester Kürze kaufen- wenn ich wieder Geld hab :(
Also bin ich relativ dankbar, dass ich schon jetzt reinhören kann, ohne diese neue Trophäe im Regal stehen zu haben.
Videotechnisch hat man sich Mühe gegeben diesmal.
Jeder Song hat das passende Video, total individuell. Hat man bei den letzten Alben so nicht gesehen, da hat man sich diesmal enorm was kreatives bei gedacht.
Von der Single "ZeitverschwÄndung" war ich ja nicht sonderlich begeistert, muss ich zugeben. Da fehlte mir eindeutig der Rockfaktor.
Rein musikalisch sind die Songs vom Album da schon anders, aber die Entwicklung ist schon hörbar.
Das letzte Album, "Jazz ist anders" hat mir jetzt auch weniger gefallen, das war mir vom Gesamtklang her ein wenig zu mainstream.
Ganz so "schlimm" ist der Höreindruck bei diesem hier nicht so. Ich weiß auch nicht so ganz, wie ich das beschreiben soll, aber manchmal kommen mir so ein paar Takte so vor, als ob man gewöhnliche Radiomusik mit den typischen Ärzte-Texten verbindet.
Dieser grandiose Nonsense und Unterhaltungsfaktor in den Texten ist von damals bis heute noch voll erhalten, das ist echt super und lässt mich noch an die Band und ihre Einzigartigkeit glauben.
In den Melodien ist diese "Jazz ist anders"- Mischung schon da, aber nicht so ausgeprägt. Klar waren die Ärzte in den 90ern hundertmal mehr Punk als jetzt, wobei ich mir hier aber wieder die Frage stelle, ob es diesen "Punk" heute noch gibt. In seiner ursprünglichen Form ist er bei mir jedenfalls so gut wie ausgestorben in der modernen Musikwelt. Schade.
Um zum Album zurück zu kommen, würde ich sagen, dass ich "auch" heute noch eindeutig den Ärzten zuordnen würde.
Wenn man sich nämlich zwischendurch die alten Schinken anhört, weiß man am Ende doch noch, dass sie sich und ihrem Konzept treu bleiben (werden), während die Musik einen unvermeidlichen Schritt weiter geht.

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Montag, 9. April 2012
Mainstream- Bombardement
Montag, 9. April 2012, 12:56
Bin jetzt noch für gute 2 Tage wieder in der Heimat, um dann wieder aufzubrechen und mich für weitere 2 Tage ins Krankenhaus zu begeben. Ich weiß nicht so recht, wie ich damit umgehen soll; ehrlich gesagt hatte ich auch zu wenig Zeit, darüber nachzudenken. Das ist gut. Denn, wenn ich zuviel nachdenke, kommt die Angst erst recht. Also lass ich es einfach und hoffe, dass sich die Verdrängungstaktik irgendwie durchsetzt.
Ist schön, wieder zuhause zu sein. Endlich wieder im eigenen Bett schlafen und auf dem eigenen Sofa dahin vegetieren.
Berlin hat mir jedoch sehr gefallen. Diese verschiedenen Szenemenschen und Architekturen- in irgendeiner Ecke dort würde ich mich unter Umständen wohl fühlen.
Und dort hab ich zum ersten Mal in meinem Leben Sushi gegessen. Bisher hatte ich davor immer Wahnsinnsrespekt, aber das hat sich schließlich als ultralecker herausgestellt. Gerne wieder.
Warum läuft an Tagen wie diesen eigentlich nur der größte Müll im Fernsehen?! Ich dachte mir, die sind außnahmsweise mal gnädig an den Ostertagen und versorgen mich nicht mit Kitschromanzen oder Möchtegernkomödien. Und das Radio brauch ich erst recht nicht anzuschalten, weil ich bei spätestens jedem zweiten Lied- auch auf dem Sender, den ich jeden Tag höre- einen Würgreiz bekomme. Es ist elend. Zum Lesen hab ich nicht genug Konzentration und Szenenanalysen schreiben kann ich noch weniger.
Ich hätte ja schon Lust, mit mal wieder die Haare zu färben, Problem ist nur, dass ich dafür eventuell Farbe im Haus haben sollte....
Langeweile ist beschissen. Und dafür kann ich heute mal guten Gewissens die deutschen Unterhaltungsmedien verantwortlich machen.

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Sonntag, 1. April 2012
Keinen im Tee
Sonntag, 1. April 2012, 01:05
Montag fahr ich nach Berlin für eine Woche, ich freu mich schon. Meine Mutter und ich machen damit unseren "Jahresurlaub". Normalerweise ist Familienurlaub ätzend, aber ich sehe meine Mutter jetzt immer seltener, da bekommt man einfach ne andere Sichtweise.
Ansonsten lebe ich planlos in den Tag hinein wie sonst und verkörpere meine Chaosphilosophie. Das ist aber okay, ich komm damit immer durch.
Eine gute Freundin hat gestern ihren Nebenjob in der Bücherei bei uns im Ort gekündigt. Ich war geschockt, das hätte ich nicht erwartet. Ich hab jahrelang mit ihr zusammen dort gearbeitet, ich kanns mir ohne sie schlecht vorstellen.
Bald hab ich Geburtstag, komme aber mit meinem Führerschein nicht recht weiter. Wenn ich jedoch eines Tages anfinge, mich zu stressen, wär ich nicht mehr ich.
Ich denke, ich sollte den Kontakt zu meinen Ex-Bloggern mal wieder auffrischen. Sie fehlen mir schon sehr.
Überhaupt hätte ich momentan wirklich Lust, Tag und Nacht zu tippen und über alles und jedes schreiben. Ich sollte es ja auch. Facharbeit. Werde demnächst mit dem Szenenanalysieren anfangen.
Habe ich übrigens erwähnt, dass ich dem Tee skeptisch gegenüber stehe? Ich liebe Kaffee. Tee nur, wenn er nicht nach heißem Wasser schmeckt. Hatte eine zeitlang mal grünen Tee getrunken, soll ja gesund sein. Wenn da nur nicht immer der viele Kalk im Wasser wäre, wir haben hartes Wasser hier.

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